Ersti-Heft

Es gibt dieses Jahr wieder ein Ersti-Heft mit allen Infos, die dir den Weg durch den Uni-Dschungel erleichtern. Das Heft gibt’s bei deiner Fachschaft, im AStA-Büro oder hier zum Download.

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2 Kommentare

  • Hallo an alle Erstsemestler und natürlich den AstA,

    Wieder mal muss ich leider feststellen, dass – wie in den letzten Jahren – alte Schriften wieder aufgewärmt werden, wenn es um Verbindungen, Burschenschaften oder ähnliches geht. Klar gibt es hier ein paar faule Äpfel, klar gibt es dort einen gewissen braunen Kaffeesatz, den man nur schwer los wird.

    Aber wie immer werden alle Verbindungen über einen Kamm geschert. Dabei gibt es mehr als genug – in Nürnberg, Erlangen, Bamberg und in ganz Deutschland – die nichts mit rechtem Gedankengut zu tun haben, die Offenheit und Gleichberechtigung in gemeinsamer Runde leben und hochhalten.

    Deshalb, lieber AstA: Kommt doch einfach mal auf uns zu. Schaut euch das Treiben selbst an, und nicht nur am Thomastag, wenn – wie ich gerne zugebe – auch ein paar eher rechtsgesinnte Verbindungen mitmarschieren, die ihr Recht auf Freiheit in Deutschland wahrnehmen, sehr zum Missfallen vieler anderer Verbindungen und Burschenschaften. Mir persönlich sind da die Hände gebunden, und wenn es nach mir ginge, würde ich solche Leute auch nicht mitlatschen lassen, aber sie dürfen das. Genauso, wie eher linksgerichtete Gruppen an diesem Tag zu Gegen-Demos aufrufen dürfen und gerne gesehen sind. Niemand sollte der Mund verboten werden.

    Und an alle Erstis, die nach dem Lesen des im Ersti-Hefts erschienenen “Artikel” verunsichert sind, gilt dasselbe: Schaut Euch Verbindungen selbst an. In Nürnberg kenne ich alleine drei verschiedene, die regelmäßig einen Stammtisch machen und wo man auf ein Bier und ein paar Gespräche vorbeischauen kann. Die Leute dort sind genauso wie ihr, und nicht ein Haufen rechter Idioten.

    In dem Sinne, lieber AstA: Informiert Euch. Verschreckt nicht Erstis mit falschen Geschichten. Sondiert, und bringt nicht alle Verbindungen gegen Euch, indem Ihr pauschalisiert. Das hilft niemandem – weder Euch, noch uns.

    • Hallo Philip,

      einen unserer Kritikpunkte hast du bereits selbst angebracht: Ihr, die ihr den Thomasbummel anführt, steht dabei in einer Reihe mit Burschenschaften auf die alles zutrifft, was in dem Beitrag des AK Ohm gegen Rechts steht. Auch wenn du dich dabei nicht wohlfühlst gibst du damit stramm rechten Burschenschaften Rückendeckung.

      Uns ist klar, dass nicht alle Burschenschaften so arg beieinander sind wie bspw. die Frankonia Erlangen, die ja sogar vom VS überwacht wird. Trotzdem begibt man sich, wenn man einer Burschenschaft beitritt, in ein Umfeld, das solche rassistischen Einstellungen zumindest unwidersprochen hinnimmt.

      Um dich zu beruhigen: Wir sind gerade dabei die Nürnberger Burschenschaftslandschaft genauer zu analysieren – die Informationslage ist nur etwas schwierig. Die wenigsten Verbindungen positionieren sich auf ihrer Homepage so eindeutig wie deine es tut.

      Aber auch an den gemäßigten Verbindungen gibt es genügend Kritikpunkte: Warum werden zum Beispiel immer noch keine Frauen aufgenommen? Warum braucht es dieses hierarchische System in Verbindungen? Ist es zeitgemäß auf Lebenszeit Mitglied in einem Verein sein zu müssen? Und was soll eigentlich diese Uniform?

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