Für die Zivilklausel – Gegen den Krieg in Afrin

Wir als Studierendenvertretung der TH Nürnberg setzen uns für die Einführung einer Zivilklausel an der TH Nürnberg ein.

In Deutschland, einem der reichsten Ländern der Welt, sind Hochschulen durch zu geringe staatliche Mittel häufig abhängig von Drittmitteln. Dadurch wird es Rüstungsindustrie und Bundeswehr ermöglicht, Forschungsprojekte zu initiieren, die der Waffenproduktion, Kriegsführung und Kriegslegitimation dienen.

Um dies zu verhindern sind an zahlreichen Hochschulen Zivilklauseln eingeführt worden, wie etwa 2016 an der FAU Erlangen/Nürnberg. Eine Zivilklausel ist eine freiwillige Selbstverpflichtung einer Hochschule, die in ihrer Ausgestaltung von einem Appell an die wissenschaftliche Ethik bis hin zum Kooperationsverbot mit militärischen Einrichtungen reichen kann.

Eine Zivilklausel ist nötig

Warum eine Zivilklausel nötig ist, zeigt sich aktuell im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei auf das kurdische Kanton Afrin in Nordsyrien. Afrin war nach dem Sieg über den IS eine der sichersten Regionen in Kurdistan, bis das türkische Militär angriff.

Mithilfe deutscher Rüstungsgüter und dschihadistischer Gruppen gelang es der Türkei, in den letzten Tagen bis zur Hauptstadt Afrins vorzudringen. In den aktuellen Stunden wird die Stadt trotz der Anwesenheit zahlloser Zivilist*innen bombardiert und es ist mit einem Massaker zu rechnen.

Trotz alledem schweigt die Bundesregierung zu den Vorfällen, exportiert, wider des Versprechens der SPD, weiter Rüstungsgüter in die Türkei und kriminalisiert die kurdische Friedensbewegung in Deutschland.

Solidarität mit Afrin

Wir verurteilen dieses Vorgehen aufs schärfste und erklären uns solidarisch mit Afrin.

Gleichzeitig fordern wir die Einführung einer Zivilklausel auch an der TH Nürnberg, damit Wissenschaft sich nicht weiter an der Kriegstreiberei beteiligt und sich stattdessen für eine friedliche, soziale und demokratische Gesellschaft einsetzt.

Eine Möglichkeit praktisch ein Zeichen der Solidarität zu zeigen, bietet sich in Nürnberg am 16.03.18 um 16 Uhr am Hallplatz. Mehr Infos unter: facebook.com/events/346081062555732/

 

Stelle als Bürokraft zu besetzen

Wir suchen ab dem kommenden Semester eine

Bürokraft (w/m)
(geringfügige Beschäftigung)

Deine Aufgaben:

  • administrative Vorbereitung der studentischen Gremiensitzungen
  • Abwicklung der Korrespondenz mit der Verwaltung
  • Bearbeitung von schriftlichen und telefonischen Anfragen
  • Vorbereitung von Publikationen
  • Postbearbeitung und allgemeine Verwaltungs- und Registraturarbeiten
  • Weiterleitung und gegebenenfalls Beantwortung von Fragen der Studierenden, Fachschaftlerinnen/Fachschaftlern und Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern
  • Gewährleistung der Öffnungszeiten des AStA-Büros

Dein Profil:

  • Erfahrung in Büroorganisation ist von Vorteil
  • gute MS Office- und Open Office-Kenntnisse
  • gute schriftliche und mündliche Ausdrucksweise
  • Organisations-, Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Englischkenntnisse sind wünschenswert

Die Stelle ist vorerst auf zwei Jahre befristet und wird nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder vergütet. Bei Vorliegen der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Eingruppierung in E 4.

Die Hochschule fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.

Deine aussagekräftige Bewerbung, mit den hierfür erforderlichen Unterlagen, erwarten wir bis spätestens 25.02.2018 unter Angabe der Ausschreibungs-Nr. AStA-18/01.
Bewerben kannst du dich unter folgendem Link:
Online-Bewerbungsformular

Rückfragen kannst du der Personalabteilung unter Tel. 0911/5880-4125 stellen.

Solidarität mit den Schüler*innen der Berufsschule B1 und den von Abschiebung bedrohten Geflüchteten

+++ Kommt Heute (02.06) um 15 Uhr zu der Demo gegen Abschiebungen und Polizeigewalt am Berliner Platz (nahe der U-Bahn Station Rennweg) +++

Am 31.06.2017 wurde ein 21-Jähriger afghanischer Geflüchteter von der Polizei in seiner Klasse in der Nürnberger Berufsschule B1 festgenommen, um ihn am selbigen Abend nach Afghanistan abzuschieben.
In ein Land in dem regelmäßig Attentate erfolgen und erst am Vorabend ein Terroranschlag etwa 80 Menschen das Leben kostete. In ein Land in dem es, alleine im Jahr 2015, laut UN Berichten 11.002 zivile Opfer gab, über 50% der Betroffenen Frauen und Kinder waren und sogar das Auswärtige Amt eingesteht, dass in etwa der Hälfte der Distrikte eine hohe bis extreme Gefahr für Leib und Leben besteht. In ein Land in dem seit 1979 fast permanent Krieg und Terror herrscht.

Diese menschenverachtende Abschiebepraxis versuchten zahlreiche Mitschüler*innen zu verhindern, indem sie zivilen Ungehorsam in Form von Sitzblockaden leisteten.
Jedoch konnte der Abtransport trotz der Beteiligung von Passant*innen aufgrund von extremer Polizeigewalt nicht verhindert werden.
Im Anschluss zeigten circa 300 Personen ihre Solidarität mit dem Betroffenen auf einer spontanen Demonstration und Kundgebung vor der Ausländerbehörde Nürnberg.

Wir, der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, verwehren uns gegen jede Art der Ausgrenzung von Menschen auf Grund
ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Neigung oder Identität und haben uns dem Ziel verpflichtet für eine offene und solidarische Gesellschaft zu kämpfen.
Deshalb erklären wir uns solidarisch mit den beteiligten Schüler*innen der Berufsschule B1.
Ihrem Mut sich gegen das Unrecht zu stellen und ihre Inkaufnahme dafür unter anderem physische Gewalt von Seiten der Polizeikräfte zu erfahren, zollen wir großen Respekt.
Gleichzeitig kritisieren wir die massive Gewalt der anwesenden Polizeibeamt*innen und die menschenverachtende Abschiebepraxis der Bundesregierung aufs Schärfste!
Afghanistan ist kein sicheres Herkunftsland!

Ersti-Heft

Es gibt dieses Jahr wieder ein Ersti-Heft mit allen Infos, die dir den Weg durch den Uni-Dschungel erleichtern. Das Heft gibt’s bei deiner Fachschaft, im AStA-Büro oder hier zum Download.

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Ab 19.10.2015 bis auf weiteres – Nur unregelmäßige Öffnungszeiten des AStA-Büros!

Da unsere Bürokraftstelle von der Hochschulleitung leider immer wieder nur befristet wird, scheidet unsere sehr wichtige und zuverlässige Bürokraft zum 30.11.2015 aus, was wir ausgeprochen bedauern!

Alle Bemühungen, dem entgegenzuwirken, blieben leider erfolglos!

Daher können wir unsere Büroöffnungszeiten nicht mehr abdecken, so dass das Büro in der Mittagszeit – bis auf weiteres – nur sehr unregelmäßig besetzt sein wird.

Bitte beachtet auch die Aushänge am Raum KV.113 und wendet Euch in dringenden Angelegenheiten per Mail an uns unter:     asta@th-nuernberg.de

Wir werden Euch schnellstmöglich antworten!

Euer AStA

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