Mitbestimmung

Das Studierendenparlament bekräftigt die Beschlüsse der Vollversammlung aller Studierender vom 17.11.2009

Das Studierendenparlament bekräftigt die drei Beschlüsse der vom StuPa einberufenen studentischen Vollversammlung vom 17.11.2009.

Dies betrifft die Forderung nach Masterstudienplätzen für alle BachelorabsolventInnen, einer paritätischen Vertretung aller Mitgliedergruppen der Hochschule (dabei ist ein Proporz von 3 ProfessorInnen : 1 wiss. MitarbeiterIn : 2 nicht wiss. MitarbeiterInnen : 3 StudentInnen in allen akademischen Gremien, die das BverfG erlaubt, anzustreben) und eine Abschaffung von Studiengebühren, bis dahin eine sofortige Senkung an der GSO auf die gesetzliche Mindesthöhe von 100 €.

Beschlossen vom Studierendenparlament am 02.12.09

Das Studierendenparlament verurteilt das Vorgehen der Hochschulleitung bezüglich der Sachverständigen-Ausschüsse aufs Schärfste.

So beschloss die Hochschulleitung, dass nur in den Sachverständigen-Ausschüssen Haushalt, Raum und Bau, Hochschulentwicklung und Lehre und Studium studentische Mitglieder sinnvoll und wichtig sind, während in den Sachverständigenausschüssen für IT-Infrastruktur, Internationale Beziehungen und Wissens- und Technologietransfer keine studentischen Mitglieder vorgesehen sind.

Aus unserer Sicht ist es im Sinne einer Gruppenhochschule unerlässlich, die Kompetenzen aller Mitgliedsgruppen in die Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen und deren einzigartige Perspektive zu berücksichtigen. Durch die gegebene professorale Mehrheit ist es kaum möglich, Studierende als gleichberechtigte Mitgliedsgruppe zu bezeichnen. Der mitgliedsstärksten Statusgruppe den Zugang zu bestimmten Gremien komplett zu verweigern, ist dementsprechend unverantwortlich und nicht hinzunehmen.

Die Hochschulleitung wird explizit aufgefordert, studentische Mitglieder in alle relevanten Gremien einzubinden, um die studentische Mitbestimmung sicherzustellen.

Beschlossen vom Studierendenparlament am 12.10.07