Sexismus an der Hochschule

Das Studierendenparlament verwehrt sich vehement gegen Sexismus in der Gesellschaft und speziell innerhalb der Hochschule.

Insbesondere die Darstellung von Frauen als (Sex)Objekte ist nicht zu tolerieren und lässt auf ein von Ungleichheit geprägtes Weltbild schließen. Hochschulen sollten ein Ort der Gleichstellung und Emanzipation (der Geschlechter) sein und dementsprechend Vorbild für ein tolerantes Miteinander. In diesem Sinne kann das Werben mit offenkundig sexistischen Inhalten und Darstellungen nicht hingenommen werden.

Die Wirkung auf die Mitglieder der Hochschule und die Öffentlichkeit ist nicht zu verantworten.

Die Studentinnen und Studenten der TH Nürnberg GSO sehen sich deshalb in der Pflicht, sich gegen diese (strukturelle) Diskriminierung von Frauen zu wehren und ihr entgegenzutreten.

Aus diesen Erwägungen heraus, fordern wir die akademischen Gremien und speziell die Hochschulleitung dazu auf, gegen sexistische Werbung auf dem Gelände der Hochschule vorzugehen und diese weder passiv zu dulden, noch aktiv zu forcieren.

Beschlossen vom Studierendenparlament am 05.12.2007