***Infopost für Erstsemester-Studierende / Aber auch für Studierende aus anderen Semestern interessant! ***

 

 

 

 

 

 

 

 

Uns als Allgemeiner Studierendenausschuss, kurz AStA, obliegen die Geschäfte des Studierendenparlaments und die hochschulübergreifende Vertretung aller eingeschriebenen Studierenden – praktisch wie eine SMV oder eine Fachschaft auf Hochschulebene. Wir organisieren die Koordination der stundentischen Gremien und auch eigene Angebote: Vorträge, Sportangebote wie dieses Jahr erstmals einen Yoga-Kurs, Kneipentouren, Spieleabende und Flohmärkte.

Du hast Lust mitzumachen und Dich in der Studierendenvertretung zu engagieren?

Komm zur 1. AStA-Sitzung im Wintersemester:
Mittwoch, 10. Oktober, um 18 Uhr – Raum KA010.

Eine weitere Aufgabe von uns als Studierendenvertretung ist es, Hilfestellung für die Organisation von hochschulweiten studentischen Arbeitskreisen zu leisten. Von diesen gibt es momentan drei, die wir Euch hier kurz vorstellen wollen:

 
AK Ohm gegen Rechts

Der AK OHM gegen Rechts ist ein unabhängiger Zusammenschluss von Studierenden, der es sich zum Ziel gesetzt hat, dem gegenwärtigen Rechtsruck und vermehrtem Aufkommen rassistischer und faschistischer Bewegungen etwas entgegenzusetzen. Wir arbeiten auch zu den Themen Antisexismus und Antifeminismus, zunehmendem Sozialabbau sowie Militarisierung und Aufrüstung – alles Missstände, die durch den Rechtsruck befördert werden, und gegen die wir nur gemeinsam etwas tun können!

1. AK Ohm gegen Rechts-Sitzung im Wintersemester:
Montag, 15. Oktober um 19 Uhr – Freiraum / BL 411

Festival Contre le Racisme:
Der AK Ohm gegen Rechts organisiert für den November ein Festival Contre le Racisme an der Hochschule. Informationen zu den insgesamt zwölf Vorträgen, Workshops und Filmvorführungen findet ihr bald auf der Facebook-Seite und dem Blog des AKs, sowie in einer seperaten Rundmail.

Mehr Infos:
https://www.facebook.com/ohmgegenrechts/
https://ohmgegenrechts.wordpress.com/

 
AK PRIDE at OHM

Der AK PRIDE@OHM ist ein studentischer Arbeitskreis lesbischer, schwuler, bisexueller, transgender, intersexueller Studierender sowie queer Denker*innen. Unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht und sexueller Orientierung stehen wir für Gleichberechtigung, Akzeptanz, Offenheit, Solidarität und Meinungsfreiheit.

1. AK PRIDE@Ohm-Sitzung im Wintersemester:
Dienstag, 16.10.2018 um 18 Uhr – Freiraum / BL 411

Rosa-Student*innen-Szenetour:
Samstag, 03.11.2018 um 19 Uhr – Treffpunkt hinter der Lorenzkirche, nahe HypoVereinsbank

Mehr Infos:
https://www.facebook.com/pride.ohm/

 
AK Uninator

Der AK Uninator ist eine offene Lauf- und Fitnessgruppe aus Studierenden der TH Nürnberg und der FAU Erlangen-Nürnberg. Im Sommersemester wird zweimal pro Woche an verschiedenen Orten trainiert; im Wintersemester unregelmäßig und etwas weniger. Die genauen Trainingszeiten und -orte werden in deren Facebook-Gruppe kundgetan. Alle Sportbegeisterten sind beim AK Uninator willkommen, Spenden o.ä. werden nicht erwartet.

Mehr Infos:
https://uninator.de/

 
Persönlich zu erreichen sind wir als Allgemeiner Studierendenausschuss zu folgenden Kernzeiten in unserem Büro in KA.010: Montag und Mittwoch von 12:00 bis 15:00 Uhr sowie Donnerstags von 13:30 bis 15:30 Uhr.
Um immer auf den neusten Stand zu bleiben schaut auf unsere Homepage und unsere Facebook-Seite.

Wir wünschen Euch einen erfolgreichen und guten Semesterstart!

Denise, Anton, Julia, Kevin und Nicola
 
PS: Mehr Details zu dem erwähntem Yogakurs, den wir dieses Semester zum ersten Mal anbieten können, gibt es in den kommenden Tagen von uns per Mail, also: AStA-Mails zu lesen, kann sich lohnen! 😉

Solidaritätserklärung des Studierendenparlements mit dem Bildungsstreik am 22.06.18

Das Studierendenparlament unserer Hochschule beschloss auf Antrag des Allgemeinen Studierendenausschusses folgende Position und Solidaritätserklärung in seiner Sitzung am 23.05.18:

Bildung für alle: Sie schieben ab? – Wir streiken!

Ob Studierende, Auszubildende oder Schüler*innen. Ob in Deutschland geboren, seit vielen Jahren hier oder seit einigen Monaten. „Unvernünftig“ oder „desinteressiert“ wird „unsere“ Generation betitelt. Statt die Symptome zu betrachten, werfen wir einen Blick auf eine Ursache: unser Bildungssystem.
Chancengleichheit? – Fehlanzeige!

(Soziale) Segregation und Leistungsdruck beginnen schon im Grundschulalter. Kinder aus Familien mit niedrigem sozio-ökonomischen Status oder Migrationshintergrund bekommen seltener eine Gymnasialempfehlung. Nach dem Abitur wird weiter selektiert: nur 24 von 100 Personen aus Nicht-akademischen Familien erreichen den Zugang zu einer Hochschule – aus akademischen Familien sind es 71. Welche Bildung ein Mensch erfährt ist also maßgeblich von der sozialen Herkunft abhängig.

Nicht für die Schule – für das Leben lernen wir?!

Was soll das für ein Leben sein, in dem Numerus Clausus und ECTS relevanter sind, als Zwischenmenschlichkeit, politisches Interesse und der Umgang mit Herausforderungen des täglichen Lebens. Stattdessen geht es – insbesondere seit den Bolognaprozessen – in erster Linie darum, junge Menschen für den Arbeitsmarkt zurecht zu biegen. Die Wirtschaft nimmt durch Sitze in entscheidenden Gremien oder durch Finanzierung von Forschungsprojekten und Studiengängen enormen Einfluss auf die vermittelten Bildungsinhalte, was die Unabhängigkeit der Wissenschaft gefährdet.

Bildung ist unsere Zukunft!

Seitens der Politik wird immer wieder betont, wie wichtig gute Bildung für unsere Zukunft ist. Ein möglichst guter Abschluss – so heißt es – sichert gute Arbeitsplätze. Die Realität junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt ist aber durchzogen von Arbeitslosigkeit, unbezahlten Überstunden, Niedriglöhnen und befristeten Arbeitsverhältnissen. Fast 80 Prozent der 25- bis 29-jährigen Akademiker*innen müssen sich mit einem Arbeitsvertrag auf Zeit begnügen.

Bildung ist niemals umsonst – und leider auch nicht kostenlos

Es kommt hinzu, dass Bildung nicht kostenfrei und somit nicht vollumfänglich für alle zugänglich ist. Zwar wurden die Studiengebühren vor einigen Jahren abgeschafft, doch können wir uns nie ganz sicher sein, ob das auch so bleibt. In Baden-Württemberg wurden sie für Nicht-EU-Ausländer*innen wieder eingeführt, was eine rassistische institutionelle Diskriminierung darstellt. Es entstehen Kosten für Semestertickets, Bücher oder Exkursionen. Leistungen nach BAföG stehen nicht allen zu und können die Kosten genauso wenig abdecken, wie ein Nebenjob. Genauso fernab der Realität ist es, zu denken, dass Eltern dafür aufkommen können. Knapp 1/5 aller Studienabbrecher*innen tun dies aufgrund finanzieller Schwierigkeiten. Damit verschärft sich die Bildungsungleichheit weiter.

Hochschulen sorgen für Fluchtursachen

Als wäre das nicht schon genug, sind deutsche Hochschulen durch die Unterfinanzierung oft gezwungen Forschungsaufträge für die Rüstungs- und Waffenindustrie anzunehmen und beteiligen sich aktiv an der Entwicklung von Waffensystemen. Durch die Bundeswehr bzw. Waffenexporte sorgt das für Krieg und Zerstörung der Existenzgrundlage, sowie die (oft tödliche) Flucht Hunderttausender. Die hier angekommenen Geflüchteten erwartet eine Asylpolitik, die sie wieder in vermeintlich sichere Gebiete abschieben will und systematisch das Menschenrecht auf Bildung, Arbeit und ein menschenwürdiges Leben verwehrt.

Wir fordern für die TH Nürnberg deshalb: Die Einführung einer Zivilklausel, die jegliche Forschung für die Rüstungs- und Waffenindustrie verbietet.

Bildung darf kein Privileg sein!

Wir als Studierende sind lieber „unvernünftig“, wenn Vernunft bedeutet, tatenlos zuzusehen und zu schweigen, um das System am Laufen zu halten. Wir sind die Zukunft und gestalten sie selbst. Wir stehen für eine Zukunft, fernab von Diskriminierung und Unterstützung (aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Religion).

Wir erklären uns solidarisch mit der Jugendaktion Bildung statt Abschiebung und ihren Forderungen und rufen hiermit dazu auf: Geht am Tage des Bildungsstreikes nicht in die Schule, die Hochschule oder den Betrieb, sondern legt euer Privileg der Bildung für einen Tag nieder, streikt, geht auf die Straße und demonstriert.

22.06.2018 – Raus zum Bildungsstreik!

Weitere Informationen:

Jugendaktion Bildung statt Abschiebung

Offenes Aktionsplanungs- und Basteltreffen des AK Ohm gegen Rechts am kommenden Montag, 11. Juni, um 18 Uhr in Raum BL411/Freiraum.

Vortragsveranstaltung: Militarisierung von Forschung und Lehre – Warum wir eine Zivilklausel brauchen!

Hochschulen und Krieg – Militarisierung von Forschung und Lehre
oder: Warum wir eine Zivilklausel brauchen!

Ein gemeinsamer Vortrag des AStA der TH Nürnberg und des AK Ohm gegen Rechts mit einem Referenten der Informationsstelle Militarisierung Tübingen e.V. – Donnerstag, 07.06.18, 19 Uhr in BL 317 [Bahnhofsstr. 87]

Die Produktion von Waffensystemen bietet die Grundlage für verheerende Kriege auf der ganzen Welt. In Folge dieser Kriege müssen Millionen von Menschen ihre Heimat verlassen und sich auf die Suche nach sichereren Lebensräumen begeben. Ein Teil dieser Menschen kommt auch in Deutschland an. Anstatt ihnen Schutz und Hilfe zu gewähren forciert der Staat aber die Abschiebegesetze, um die Menschen so schnell wie möglich wieder in das Kri<span class=“text_exposed_show“>egsgebiet, aus dem sie geflohen sind, abzuschieben. Wir sprechen uns für ein bedingungsloses Bleiberecht aus, dennoch ist es erforderlich, neben der Abschiebepraxis auch die Fluchtursachen zu bekämpfen. Ein Teil dieser Fluchtursachen sind Kriege, die mit Waffen und sonstigen militärischen Werkzeugen geführt werden.

Eine Militarisierung der Forschungslandschaft ist gegenwärtig auf verschiedenen Ebenen zu beobachten. In vielen Fällen ergeben sich neue Fragestellungen durch das geänderte und erweiterte Aufgabenspektrum der Bundeswehr. Neben der Forschung im sozialwissenschaftlichen und psychologischen Bereich lässt sich insbesondere in Feldern wie der Sensorik und der Künstlichen Intelligenz nachweisen, dass langfristige Strategien des Verteidigungsministeriums bestehen, die zivile Forschung enger mit der Rüstungsindustrie zu verzahnen und auf militärische bzw. sicherheitspolitische Ziele auszurichten. Der Vortrag mit einem Referenten der Informationsstelle Militarisierung Tübingen beleuchtet diese Entwicklungen und veranschaulicht, warum wir nicht auf eine Selbstregulierung des Marktes oder des Staates hoffen dürfen, sondern eine Zivilklausel brauchen, um effektiv Fluchtursachen minimieren zu können.

Die Einführung einer Zivilklausel ist unsere Forderung für den Bildungsstreik 2018. Näherere Informationen rund um den Bildungsstreik gibt es bei Jugendaktion Bildung statt Abschiebung.

Hochschulweiter Nachtflohmarkt am 13.06.2018

Am 13.06.2018 laden wir euch zu einem gemeinsamen Studi-Nachtflohmarkt ein. Von 19 bis ca. 22 Uhr habt ihr, im Foyer des Tiefgeschosses und im T01 des BL-Gebäudes in der Bahnhofstraße 87, die Gelegenheit euch durch u.A. vintage Kleider, secondhand Schätze und Textil Unikate zu stöbern.
Begebt euch auf die Suche nach einzigartigen Geschenken für Freunde, Familie oder einfach für Euch selbst!

Als Verkäufer*in habt ihr die Möglichkeit Eure Urlaubskasse für die Semesterferien zu füllen. Verkauft werden darf alles was Kleiderschrank und Keller hergeben.

Ihr habt Interesse Euch anzumelden?
Dann schickt uns bis zum 06.06. eine Mail an Nachtflohmarkt.Anmeldung [at] gmx [punkt] de, nennt uns euren Zu- und Vornamen plus die jeweilige Fakultät und informiert uns, ob ihr ggf. den Stand zu zweit nutzen werdet.
Die Stände werden von uns gekennzeichnet, sodass keine Rettungs- und Fluchtwege versperrt werden. Als Stand steht Euch ein Tisch, so wir ihr sie aus den Vorlesungen kennt, zur Verfügung. Kleiderstangen o.ä. sind bei vorheriger Anmeldung bis auf Weiteres erlaubt! Ab 18:15 Uhr kann aufgebaut werden, ihr erhaltet im Vorfeld Eure Standnummer. Da die Anzahl der Stände/ der Stände mit Kleiderstange begrenzt ist, meldet euch schnellst möglich an.

Neben Musik und leckeren Getränken, bietet euch das Begegnungscafé Nürnberg kulinarische Köstlichkeiten zu studifreundlichen Preisen und der AK Ohm gegen Rechts wird mit einen Infostand vertreten sein.

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung:

facebook.com/events/621290918211107

Für die Zivilklausel – Gegen den Krieg in Afrin

Wir als Studierendenvertretung der TH Nürnberg setzen uns für die Einführung einer Zivilklausel an der TH Nürnberg ein.

In Deutschland, einem der reichsten Ländern der Welt, sind Hochschulen durch zu geringe staatliche Mittel häufig abhängig von Drittmitteln. Dadurch wird es Rüstungsindustrie und Bundeswehr ermöglicht, Forschungsprojekte zu initiieren, die der Waffenproduktion, Kriegsführung und Kriegslegitimation dienen.

Um dies zu verhindern sind an zahlreichen Hochschulen Zivilklauseln eingeführt worden, wie etwa 2016 an der FAU Erlangen/Nürnberg. Eine Zivilklausel ist eine freiwillige Selbstverpflichtung einer Hochschule, die in ihrer Ausgestaltung von einem Appell an die wissenschaftliche Ethik bis hin zum Kooperationsverbot mit militärischen Einrichtungen reichen kann.

Eine Zivilklausel ist nötig

Warum eine Zivilklausel nötig ist, zeigt sich aktuell im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei auf das kurdische Kanton Afrin in Nordsyrien. Afrin war nach dem Sieg über den IS eine der sichersten Regionen in Kurdistan, bis das türkische Militär angriff.

Mithilfe deutscher Rüstungsgüter und dschihadistischer Gruppen gelang es der Türkei, in den letzten Tagen bis zur Hauptstadt Afrins vorzudringen. In den aktuellen Stunden wird die Stadt trotz der Anwesenheit zahlloser Zivilist*innen bombardiert und es ist mit einem Massaker zu rechnen.

Trotz alledem schweigt die Bundesregierung zu den Vorfällen, exportiert, wider des Versprechens der SPD, weiter Rüstungsgüter in die Türkei und kriminalisiert die kurdische Friedensbewegung in Deutschland.

Solidarität mit Afrin

Wir verurteilen dieses Vorgehen aufs schärfste und erklären uns solidarisch mit Afrin.

Gleichzeitig fordern wir die Einführung einer Zivilklausel auch an der TH Nürnberg, damit Wissenschaft sich nicht weiter an der Kriegstreiberei beteiligt und sich stattdessen für eine friedliche, soziale und demokratische Gesellschaft einsetzt.

Eine Möglichkeit praktisch ein Zeichen der Solidarität zu zeigen, bietet sich in Nürnberg am 16.03.18 um 16 Uhr am Hallplatz. Mehr Infos unter: facebook.com/events/346081062555732/

 

Stelle als Bürokraft zu besetzen

Wir suchen ab dem kommenden Semester eine

Bürokraft (w/m)
(geringfügige Beschäftigung)

Deine Aufgaben:

  • administrative Vorbereitung der studentischen Gremiensitzungen
  • Abwicklung der Korrespondenz mit der Verwaltung
  • Bearbeitung von schriftlichen und telefonischen Anfragen
  • Vorbereitung von Publikationen
  • Postbearbeitung und allgemeine Verwaltungs- und Registraturarbeiten
  • Weiterleitung und gegebenenfalls Beantwortung von Fragen der Studierenden, Fachschaftlerinnen/Fachschaftlern und Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern
  • Gewährleistung der Öffnungszeiten des AStA-Büros

Dein Profil:

  • Erfahrung in Büroorganisation ist von Vorteil
  • gute MS Office- und Open Office-Kenntnisse
  • gute schriftliche und mündliche Ausdrucksweise
  • Organisations-, Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Englischkenntnisse sind wünschenswert

Die Stelle ist vorerst auf zwei Jahre befristet und wird nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder vergütet. Bei Vorliegen der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Eingruppierung in E 4.

Die Hochschule fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.

Deine aussagekräftige Bewerbung, mit den hierfür erforderlichen Unterlagen, erwarten wir bis spätestens 25.02.2018 unter Angabe der Ausschreibungs-Nr. AStA-18/01.
Bewerben kannst du dich unter folgendem Link:
Online-Bewerbungsformular

Rückfragen kannst du der Personalabteilung unter Tel. 0911/5880-4125 stellen.

Solidarität mit den Schüler*innen der Berufsschule B1 und den von Abschiebung bedrohten Geflüchteten

+++ Kommt Heute (02.06) um 15 Uhr zu der Demo gegen Abschiebungen und Polizeigewalt am Berliner Platz (nahe der U-Bahn Station Rennweg) +++

Am 31.06.2017 wurde ein 21-Jähriger afghanischer Geflüchteter von der Polizei in seiner Klasse in der Nürnberger Berufsschule B1 festgenommen, um ihn am selbigen Abend nach Afghanistan abzuschieben.
In ein Land in dem regelmäßig Attentate erfolgen und erst am Vorabend ein Terroranschlag etwa 80 Menschen das Leben kostete. In ein Land in dem es, alleine im Jahr 2015, laut UN Berichten 11.002 zivile Opfer gab, über 50% der Betroffenen Frauen und Kinder waren und sogar das Auswärtige Amt eingesteht, dass in etwa der Hälfte der Distrikte eine hohe bis extreme Gefahr für Leib und Leben besteht. In ein Land in dem seit 1979 fast permanent Krieg und Terror herrscht.

Diese menschenverachtende Abschiebepraxis versuchten zahlreiche Mitschüler*innen zu verhindern, indem sie zivilen Ungehorsam in Form von Sitzblockaden leisteten.
Jedoch konnte der Abtransport trotz der Beteiligung von Passant*innen aufgrund von extremer Polizeigewalt nicht verhindert werden.
Im Anschluss zeigten circa 300 Personen ihre Solidarität mit dem Betroffenen auf einer spontanen Demonstration und Kundgebung vor der Ausländerbehörde Nürnberg.

Wir, der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, verwehren uns gegen jede Art der Ausgrenzung von Menschen auf Grund
ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Neigung oder Identität und haben uns dem Ziel verpflichtet für eine offene und solidarische Gesellschaft zu kämpfen.
Deshalb erklären wir uns solidarisch mit den beteiligten Schüler*innen der Berufsschule B1.
Ihrem Mut sich gegen das Unrecht zu stellen und ihre Inkaufnahme dafür unter anderem physische Gewalt von Seiten der Polizeikräfte zu erfahren, zollen wir großen Respekt.
Gleichzeitig kritisieren wir die massive Gewalt der anwesenden Polizeibeamt*innen und die menschenverachtende Abschiebepraxis der Bundesregierung aufs Schärfste!
Afghanistan ist kein sicheres Herkunftsland!

Ersti-Heft

Es gibt dieses Jahr wieder ein Ersti-Heft mit allen Infos, die dir den Weg durch den Uni-Dschungel erleichtern. Das Heft gibt’s bei deiner Fachschaft, im AStA-Büro oder hier zum Download.

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