Die Bibliothek hat Sonntags zu.
Einfach Pech gehabt?
Du könntest das ändern.
Sonntag. Abgabe Montag. Bibliothek zu.
Du kennst das Szenario. Wochenende, Deadline rückt näher, Fachbücher wären wichtig – aber die Bibliothek öffnet erst wieder montags. Pech gehabt?
Öffnungszeiten der Bibliothek sind keine unvermeidliche Naturgegebenheit. Sie sind das Ergebnis von Entscheidungen: über Personal, Prioritäten, Budget. Und diese Entscheidungen werden in Gremien getroffen, in denen Studierende sitzen können.
Wie Öffnungszeiten entstehen
Die Bibliothek der TH Nürnberg hat einen Bibliotheksbeirat – ein beratendes Gremium, das regelmäßig über die Ausrichtung und den Betrieb der Bibliothek diskutiert. Das StuPa entsendet Mitglieder in diesen Beirat.
Dort werden Themen wie Öffnungszeiten, Ressourcen, digitale Angebote und Lernraumatmosphäre besprochen. Wer dort sitzt und hartnäckig nachfragt, kann echte Veränderungen anstoßen.
Was konkret möglich wäre
Andere Hochschulen machen es vor:
- Verlängerte Öffnungszeiten in Prüfungsphasen, auch am Wochenende
- Selbstverbuchungssysteme, die auch außerhalb der Kernzeiten Zugang ermöglichen
- Digitale Ausleihoptionen als Ergänzung zum physischen Bestand
Nichts davon ist selbstverständlich – aber nichts davon ist auch unmöglich. Es braucht Menschen, die das aktiv einfordern.
Das StuPa ist dein Hebel
Als StuPa-Mitglied wirst du in den Bibliotheksbeirat entsandt. Du sitzt dann mit der Bibliotheksleitung am Tisch – nicht als Bittstellerin oder Bittsteller, sondern als Vertretung von über 13.000 Studierenden. Das ist ein echtes Gewicht.
Du willst wirklich was ändern?
Das Studierendenparlament ist dein Instrument. Kandidiere, komm zu einer Sitzung, oder bring deinen Antrag ein – alle Sitzungen sind öffentlich.